STEIGUNG (Steigung einer Regressionsgeraden)

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STEIGUNG (Steigung einer Regressionsgeraden)

Syntax:

STEIGUNG(y_Werte; x_Werte)

Beschreibung:

Ermittelt die Steigung einer Regressionsgeraden. Als Steigung bezeichnet man den Wert, um den die y-Koordinate wächst, wenn man die x-Koordinate um Eins erhöht.

Eine Regressionsgerade ist das Resultat einer linearen Regression. Darunter versteht man das Anpassen einer linearen Funktion (Regressionsgerade oder Ausgleichsgerade genannt) an eine Menge von Punkten (zum Beispiel den Messpunkten einer Messreihe).

Für die Argumente y_Werte und x_Werte geben Sie in der Regel einen Zellbereich an.

y_Werte sind die abhängigen Variablen.

x_Werte sind die unabhängigen Variablen.

Hinweis:

Beachten Sie, dass diese Funktion erst die y_Werte und dann die x_Werte erwartet – nicht umgekehrt.

Anmerkung:

Die lineare Regression wird bei dieser Funktion mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate durchgeführt.

Beispiel:

Von einem temperaturabhängigen Widerstand wurde gemessen, welcher Widerstand bei verschiedenen Temperaturen vorliegt.

In den Zellen A1 bis A4 sind die x-Koordinaten der Messpunkte eingetragen (also die unabhängigen Variablen; in unserem Beispiel ist das die Temperatur): 8, 20, 25, 28

In den Zellen B1 bis B4 sind die y-Koordinaten eingetragen (also die abhängigen Variablen; in unserem Beispiel ist dies der Widerstand): 261, 508, 608, 680

Mit der folgenden Formel können Sie die Steigung der Regressionsgeraden ermitteln, die obigen Messwerten zugrunde liegt:

STEIGUNG(B1:B4; A1:A4) ergibt 20,76799

Siehe auch:

ACHSENABSCHNITT, SCHÄTZER, PEARSON, STFEHLERYX